Europäische Lernpartnerschaft APLi (Ageing Practices to be Lifelong Active and Healthy): Wir sind dabei!

Die Schule für Motopädagogik ist (bereits seit dem 1. August 2012) Partner in der Lernpartnerschaft APLi – „Ageing Practices to be Lifelong Active and Healthy“. Das Projekt lief vom 1.8.2012 bis zum 31.7.2014, „kick-off meeting“ war vom 25.11. bis 28.11.2012 in Mailand.

Fünf Partnereinrichtungen sind mit dabei

  • Aus der Schweiz: Swiss Federation for Adult Learning – SFAL (Lugano)
  • Aus Deutschland: IBAF-Fachschule für Motopädagogik (Neumünster)
  • Aus den Niederlanden: ROC van Twente (Hengelo)
  • Aus Italien: Agenzia Formazione Orientamento Lavoro (OVEST MILANO)
  • Ebenfalls aus der Schweiz: Labor Transfer SA (Region Ticino)

Das Konzept des Projekts wurde von sieben europäischen Organisationen Ende 2011 in Mailand entwickelt und für die IBAF- Fachschule für Motopädagogik bei der Nationalen Agentur in Bonn (na-bibb) eingereicht.

Zusammenfassung der Idee von APLi

Die demografische Entwicklung führt in vielen europäischen Ländern zu ähnlichen Situationen

  • Probleme für ältere Arbeitnehmer bzw. ältere Arbeitslose
  • Gefahr von sozialer Isolation und Vereinsamung im Alter
  • Nachlassende Aktivität im persönlichen und politischen Bereich
  • Zunehmende Einschränkungen durch gesundheitliche Probleme

Die Lernpartnerschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Modelle einer guten Praxis aus den Partnerländern zu betrachten und Kriterien und damit ein Raster zu entwickeln, das

  • dazu dienen kann, eigene Praxis einzuordnen, zu bewerten und für die Planung zu nutzen,
  • mit diesen Kriterien Praxismodelle zu finden, die ohne große Mühe auf unterschiedliche Situationen und Kulturen angewandt werden können.

Nach einem einleitenden Treffen in Mailand, bei dem ein Arbeitsplan aufgestellt und Ideen für die Entwicklung eines solchen Analyse-Rasters diskutiert wurde, gab es Anfang April 2013 ein zweites Treffen in den Niederlanden mit ersten Einblicken in dortige Praxis. Der Besuch von zwei unterschiedlich organisierten Altersheimen, einer Vermittlungs- und Beratungsstelle für Ehrenamtliche und die Präsentation einer Kooperation von Schule und Wohlfahrtsverbänden zum E-Learning von Älteren boten einen Einstieg in die Diskussion. Aus der Schule für Motopädagogik wurden Erfahrungen mit Bildern präsentiert, wie ein Oma-Opa-Kind-Turnen zu neuer Kommunikation zwischen den Generationen, zu gemeinsamem fröhlichen Tun und natürlich auch körperlicher Gesundheitsförderung von Alt und Jung beigetragen hat – aus einer Kooperation mit einem ansässigen Sportverein.

Im Juli 2013 fand das dritte Treffen in Neumünster an der Schule für Motopädagogik statt. Neben verschiedenen Beispielen „guter Praxis“ konnten alle Teilnehmer dann an dem Projekt „Bewegt im Alter – täglich und überall“ in Kooperation mit dem Kreissportverband, dem Seniorenbüro und dem Museum Tuch + Technik teilnehmen. Bei diesem Aktivtag ging es um eine Kombination von Bewegung und Kultur. Das Museum Tuch + Technik bietet Erinnerungsanlässe für ältere und alte Menschen, die in Neumünster leben und gearbeitet haben. In dieser Kombination wurden vor allen Dingen Kommunikation und Spaß an der Bewegung vermittelt.

„Final Meeting“ in Hamburg

Vom 14. Mai bis 16. Mai 2014 trafen sich alle europäischen Partner dann zum „Final Meeting“ in Hamburg. Auch dieses Treffen organisierte die Fachschule für Motopädagogik mit Kooperationspartnern aus Hamburg. Ein „Gutes Praxisbeispiel“ war der Besuch in Hamburg-Bergedorf im „BegegnungsCentrum Haus im Park“ der Körber-Stiftung. Dort konnten Ideen zum neuen „Alternsbild“ diskutiert werden. (www.koerber-stiftung.de)

Am zweiten Tag rundete eine Stadtralley unter dem Thema „Mobilität in Hamburg“ das Treffen ab.

Text: Renate Richter und Cornelia Schlick

Kontakt:
Fachschule für Motopädagogik
Telefon: 04321 3000-29/-28
oder per E-Mail an: cornelia.schlick-TextEinschließlichBindestrichenLöschen-@ibaf.de
Oder besuchen Sie die uns unter: www.ibaf.de > Bildungsbereich Motopädagogik

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